Holzboden auf Fußbodenheizung

Im Folgenden bieten wir einige Empfehlungen für die Verarbeitung von BASIS - Fußböden für den Umgang mit Fußbodenheizungen.

Um ein optimales Ergebnis beim Einbau einer Fußbodenheizung zu erzielen ist es von zentraler Bedeutung sich mit sämtlichen Eigenschaften der Heizung vertraut zu machen und vorgegebene Anleitungen zu beachten.

Das Heizungssystem sollte von einem der gängigen Hersteller für Fußbodenheizungen sein und muss einen gesonderten Heizkreislauf mit separater Temperaturregulation haben, damit die Fußbodentemperatur nicht zu hoch wird. Darüber hinaus muss es eine gleichmäßige Wärmeaufteilung gewährleisten. Die Oberflächentemperatur sollte 27°C nicht übersteigen. Die maximale Oberflächentemperatur des Dielenbodens bestimmt außerdem die maximale Energieleistung der Fußbodenheizung. Es wird eine max. Energieleistung von ca. 100W/m2 empfohlen.

Zwischen Heizluftrohren und Fußboden muss mind. 30mm Estrich liegen. Heizluftrohre, die unter Leisten oder Polystyrol-Systemen verlaufen müssen immer in Wärmeverteilungsplatten eingelassen werden, um eine optimale Wärmedistribution zu garantieren.

Holz ist ein lebendiges Material. Dielen expandieren durch die Nutzung einer Fußbodenheizung. Die Ausdehnung und Kontraktion des Holzes nimmt an Stellen, an denen durch Teppiche oder Möbelstücke eine verstärkte Wärmedämmung stattfindet, zu, weshalb hier minimale Lücken zwischen den einzelnen Dielenlatten entstehen können.

Aufgrund der relativ hohen Wärmerigidität von Afzelia - Doussie, Izombé, Tauari, Wenge und Iroko eignen sich diese Holzarten besonders gut für Fußbodenheizungen. Ebenso hervorragend geeignet sind Schlossdielen, die aus einem Verbund von Massivholz (Nutzschicht bis 8 mm) und Multtiplex (12/15 mm) bestehen. Das Multiplex (Sperrholz) reduziert das Schwinden der Dielen erheblich.
Um Risiken zu minimieren können sämtliche BASIS Holzfußböden mit dem gewünschten Feuchtigkeitsgrad (6 - 8 %) geliefert werden, um optimale Ergebnisse bei der Verarbeitung mit Fußbodenheizungen zu erzielen.

Das Verklebesystem

BASIS Holzfußböden können auf Estrichböden mit eingelassenen Heizrohren und -kabeln aufgeklebt werden. Es ist unbedingt notwendig bei der Verlegung des Heizsystems auf eine gleichmäßige Wärmeverteilung auf der Oberfläche des Zwischenbodens (Estrich) zu achten.

Um dies zu gewährleisten und zum Schutze der Heizkabel, muss die Heizkabelmatte mit einer mind. 6mm dicken Zementschicht bedeckt sein. Bevor die Heizmatte installiert werden kann muss der Estrich-Zwischenboden u.U. grundiert werden, damit die Matte optimal haftet.

Bei Renovierungsarbeiten, bei denen das Heizsystem auf vorhandene, trockene Zwischenböden angebracht werden soll, können die Dielen verklebt werden, sobald die Schutz-Zementschicht getrocknet ist. Dabei sollte den Anweisungen des Herstellers Folge geleistet werden.

Beim Anbringen der Heizsysteme auf neue Zementböden kann mit den Verlegarbeiten begonnen werden, sobald die Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen denen des fertigen, bezogenen Hauses entsprechen, d.h. 35-65% relative Luftfeuchtigkeit. Dies kann erreicht werden, indem man mit Hilfe des Heizsystems jene Bedingungen schafft. Währenddessen sollte das Gebäude regelmäßig gelüftet werden.

Estrichböden mit eingelassenen Heizsystemen dürfen eine relative Feuchtigkeit von 65% nicht überschreiten.

Während der Verklebung der Dielenböden muss das Heizsystem ausgeschaltet sein. Es sollte ausschließlich elastischer Klebstoff (PU-Kleber, 2-Komponent-Kleber) verwendet werden. Die verlegten Dielen sollten nicht länger als 2.100mm sein

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